![]() Rast in Bulgarien
Liebe
Freunde und Helfer!In diesem Heft finden Sie zwei Berichte von Hilfstransporten nach Rumänien vom Sommer 2015. Danach gibt es den Bericht über unsere Hilfsaktion nach Bulgarien vom August und der Fahrt nach Litauen und Lettland im Oktober. Außerdem gibt es einen Rückblick über unsere Aktivitäten im letzten sowie einen Ausblick über unsere Vorhaben und Pläne in diesem Jahr. Eine Andacht lädt zum Nachdenken ein. Gottes Segen und Gnade möge uns alle begleiten. Reisebericht Simeriafahrt 22.-29.07.2015 Am Mittwoch, den 22. Juli, war es soweit, einen Hilfstransport nach Simeria in Rumänien zu tätigen. Im Gegensatz zu allen anderen Mitfahrern war es für mich und Renate der erste Hilfstransport. Nach einer kurzen Morgenandacht starteten wir pünktlich 6:30 Uhr in Thierfeld mit dem Gedanken, viele neue Bekanntschaften zu machen und gute Erlebnisse miteinander zu teilen. Wir starteten mit 3 Fahrzeugen namens ''Willi'' (Rudolf, Helmar, Regina und Renate), ''Rudi'' (Michael und Albrecht) und ''Otto'' (Michael und Jonas). Nach einigen Stunden auf der Autobahn und ein paar Komplikationen kamen wir gegen Abend in einem kleinen, gemütlichen Gasthof in Bicske (Ungarn) an, wo wir unsere erste Nacht verbrachten. Am nächsten Tag ging es früh los. Nach kurzer Zeit passierten wir die rumänische Grenze. Das Ziel war Sinnicolau Mare, wo wir von Josef und seiner Frau Silvia herzlichst empfangen wurden. Nach dem Entladen von einigen Hilfsgütern machten wir uns wieder auf, um weiter nach Simeria zu fahren. Als wir in der "Pension Dörr'' ankamen, wurden wir sehr nett von Paul Dörr und seiner Frau Helena sowie den Eltern empfangen und versorgt, sodass wir am nächsten Tag wieder bei Kräften waren. Vom Balkon der Pension kann man sehr gut den ''Hausberg'' Simerias sehen, welcher auf jeden Fall ein Bild wert war. Am Freitag lieferten wir Krankenhausartikel nach Simeria und Deva, wobei wir bei der Entladung tatkräftig von den Mitarbeitern unterstützt wurden. Später fuhren wir zum Kaufland, um Lebensmittel für 80 Pakete einzukaufen, die die Mitglieder von verschiedenen Gemeinden bekamen. Durch den Kontakt mit Frau Dr. Stoica wurden wir von ihr und ihrem Mann zum Essen eingeladen und besuchten sie in ihrem Ferienhaus, welches ein sehr großer Kontrast gegenüber den rumänischen Standards ist. Es gab überaus leckeres Essen. Wir als Gäste haben ein paar Thüringer Rostbratwürste mitgebracht, um den Stoica's diese Spezialität vorzustellen. Am nächsten Tag, Samstag, übergaben wir an Frau Stoica's Arztpraxis einige Medizinartikel wie Desinfektionsmittel, eine Patientenliege, Babynahrung und Stomamaterial. Am Nachmittag fuhren wir mit Pfarrer Dörr nach Sulighete, um mit ihm und der Gemeinde Gottesdienst zu feiern. Wir übergaben einige Hilfsgüter. Die Kinder freuten sich insbesondere über die Plüschtiere. Zur Gemeinde gehört auch eine Familie, die neben ihren eigenen Kindern noch 4 Halbwaisen aufgenommen hatte (wie bereits bei anderen Hilfstransporten berichtet wurde). Am Sonntag besuchten wir einen Gottesdienst von Sinti und Roma in Geoagiu. Dieser Gottesdienst war etwas sehr besonderes und aufregendes, weil jedes einzelne Gemeindemitglied die Lieder mit lauter Stimme mitsang. Beeindruckend war die besonders große Anzahl von mehr als 100 Kindern. Danach wurden an die Familien Lebensmittel- und Kleiderpakete verteilt. Dass diese Menschen materielle Hilfe nötig haben, merkte man sofort. Sie waren dankbar über jedes einzelne Spielzeug. Die Not stand den meisten Gemeindemitgliedern ins Gesicht geschrieben. Den Kindern übergaben wir kleine Beutel mit Süßigkeiten. Ebenso stürzten sie sich sofort auf die Kiste mit den Matchbox Autos, da jeder etwas haben wollte. Nur leider hatten wir nicht genug mit, um den Wunsch eines jeden Kindes zu erfüllen. Der nächste Tag begann mit dem Besuch eines Gottesdienstes in Harau, wo der Verein Hoffnungsfunken vor einigen Jahren einen Gussheizkessel hinbrachte, um das gesamte Gebäude auch bei kälteren Temperaturen beheizen zu können. Das Kirchgebäude war außen und innen renoviert. Hier konnten wir sehen, dass die früher mitgebrachten Hilfsgüter gut verwendet wurden. ![]() Gemeindehaus in Harau Danach fuhren wir in die kleine Gemeinde in Barsau. Hier übergaben wir einen Gussheizkessel, zwei Plattenheizkörper, Elektromaterial, Sanitärporzellan, eine Miniküche sowie Kleidungs- und Lebensmittelpakete. Wir sahen auch den vorangeschrittenen Rohbau für den geplanten Sanitärtrakt. Die Kirchgemeinde hat einen privaten Kredit aufgenommen, um die Baumaßnahme beginnen zu können. Ihr bereitet es jedoch enorme Schwierigkeiten, den Kredit abzulösen. Anschließend ging es zu einem Gottesdienst in die Gemeinde Banpotoc, wo wir auch Hilfsgüter übergaben. Wir wurden von einer Familie der Gemeinde zum Essen eingeladen. Am nächsten Tag machten wir uns auf, um die Markthalle von Deva zu besuchen. Dort gab es frisch geerntetes Gemüse und Obst und andere frische Nahrungsmittel. Einem großen Teil der Bevölkerung fehlt jedoch das nötige Geld, um diese Lebensmittel zu kaufen. Am Dienstag, den 28. Juli, war der Tag der Abreise auch schon gekommen und wir verabschiedeten und bedankten uns ganz herzlich bei Familie Dörr für ihre liebevolle Gastfreundschaft. Auf der Heimfahrt erfuhren wir von der Rezeption des Hotels "Paprika", dass es für die Nacht ausgebucht war. Aber bei unserem Anruf im Motel in Pöchlarn erhielten wir dann die letzten Zimmer. Alles in allem war es eine schöne Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Ich danke dem ''Hoffnungsfunken'' und all den Beteiligten, dass ich ein Teil davon sein durfte. Jonas Neubert Liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Spender! Im Januar 2015 bekamen wir von Josef die Anfrage, ob wir als Familie wieder einen Hilfstransport nach Rumänien durchführen könnten, da er einen Hilferuf aus dem nördlichen Gebiet Maramures an der ukrainischen Grenze erhalten hatte. Wir zögerten nicht lange, sagten zu und fuhren Anfang August mit 1,5 Tonnen verschiedener Hilfsgüter los. Zuerst schauten wir bei Josef und Silvia in Sinnicolau Mare vorbei, um danach bei seiner Schwester Lidia in Periam Quartier zu beziehen. Am nächsten Morgen machten wir uns sehr zeitig (wir hatten gerade die europaweite Hitzewelle erwischt) nach Arad auf, um dort einen Mitarbeiter der Gemeinde zu treffen, der uns nach Satu Lung leiten wollte. Nach einer 400 km, manchmal sehr turbulenten Fahrt (um unseren Lotsen nicht zu verlieren, mussten wir manchmal den Bus mit 120 km/h strapazieren), gab es nach 6 Stunden die erste Rast in einer kleinen Pension. Frisch gestärkt und nur noch 8 km vom Zielort entfernt nahmen wir mit Freude die Weiterfahrt auf. Da sich der Parkplatz merklich gefüllt hatte, brauchte Gottfried sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl, um unbeschadet mit dem Anhänger aus dem doch etwas abschüssig liegenden Gelände wieder auf die viel befahrene Hauptstraße zu kommen. Dies glückte nach mehreren Versuchen. Doch plötzlich war das Auto fahrunfähig. Es konnte noch in die nahegelegene Parklücke einbiegen, dann qualmte und stank es unter der Kühlerhaube. Da wir uns keinen Rat wussten, informierten wir den ADAC, der uns nach 1,5 Stunden einen sehr netten Fahrer mit Abschleppauto schickte. In der Zwischenzeit kamen Gemeindemitglieder und fuhren die Hilfsgüter in Etappen in die hilfsbedürftige Gemeinde. (Ein Mann hat sich sogar vom Werksbus absetzen lassen, als er sah, dass Hilfe nötig war). ![]() Wir freuten uns über alle Hilfe. Doch diese Freude schlug schlagartig in ganz andere Gefühle um, als man uns mitteilte, dass man sich das Auto erst in 5 Tagen anschauen konnte/wollte. Nach vielen Telefonaten, Hilflosigkeit, die langsam in Wut umzuschlagen drohte (die Jahreslosung war in diesem Moment für mich schwer Umsetzbar: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat…“) und flehenden Gebeten, machte sich in meinen Gedanken ein Lied meiner Jugend breit: „Jesus leite mich mit deinen Augen! Ich will gehen, weil du mich gehen heißt. Doch weil meine Kräfte nicht viel taugen, bitte ich um deinen starken Geist…ohne dich gelingt der Auftrag nicht…“. Inzwischen waren 3 Stunden vergangen und die Männer entschlossen, sich den Bus vom Abschlepper herunter zu holen, um einen Test zu machen - und plötzlich funktionierte das Auto wieder, wenn auch der Gestank von verschmortem Gummi durch alle Ritzen zog. Wir legten fest, dass wir in einer nahegelegenen Pension übernachteten, um am nächsten Morgen, nicht wie geplant noch 3 Tage Urlaub in dieser Region zu machen, sondern wieder zurück nach Periam zu fahren. Diese 1. Etappe glückte und Lidias Neffe, der Automechaniker ist, machte mit Gottfried noch eine Testfahrt und gab ihm einige Tipps, bevor wir uns dann in Richtung Österreich auf die 2. Heimfahrtetappe begaben. Im Burgenland und Salzburger Land konnten wir dann noch schöne Ferientage erleben und unsere angeschlagene Kupplung hat uns gut nach Hause gebracht. GOTT SEI DANK! Ebenso möchten wir uns wieder beim Verein für die gute Vorbereitung, bei unseren rumänischen Freunden für alle Geduld und Hilfe, bei allen Spendern und Betern sehr herzlich bedanken! Dank Klingenthaler Familien konnten wir noch zusätzlich ca. 45 gefüllte Rucksäckchen und Geschenkebeutel an Kinder weitergeben. Einige davon haben Ende August Kinder in Oltenia erfreut. In herzlicher Verbundenheit Eure Heike, Gottfried, Nicolas und Constantin Tannhäuser Bericht über den Hilfstransport nach Bulgarien vom 22.08.-05.09.2015 Für jemanden, der an dieser Reise zum ersten mal teilnimmt, sind viele Aspekte und Erlebnisse zu verarbeiten. In den Jahren 1988 und 1989 wurde von mir die Strecke bereits befahren. Ich war gespannt, ob man sich an einige markante Reisepunkte noch erinnern kann. Ich wusste auch nicht, ob diese Fahrt als Arbeit oder als Urlaub einzuordnen war. Es waren also viele Ereignisse, die zu verarbeiten waren. Doch nun etwas der Reihe nach. Die Fahrt begann am Samstag, den 22. August., ab Thierfeld. Voller Tatendrang wurde die erste Etappe bis nach Bicske (ca. 40 km vor Budapest) in Angriff genommen. Übrigens haben wir an diesem Tag das einzige mal die Scheibenwischer an den Autos gebraucht. Nur am letzten Tag kurz vor Chemnitz wurden sie wieder benötigt. Damit brauche ich mich in meiner weiteren Berichterstattung nicht mehr über das Wetter zu äußern. Die Sonne war täglich unser Begleiter. Am nächsten Tag ging es dann über die rumänische Grenze bis nach Caransebes. Zum ersten mal haben wir die rumänische Gastfreundschaft spüren und auch genießen können. Wir haben festgestellt, dass die Freude bei den Gastgebern aus dem Herzen kam und keine gekünstelte Geste war. Natürlich mussten wir diese Gastfreundlichkeiten mit einem „Selbstgebrannten“ besiegeln. Unser nächstes Ziel war Mezdra in Bulgarien, wo wir auf dem Gelände des dortigen Altenheimes unsere „Zeltstadt“ aufbauten. Wir haben Bulgarien über die neue Donaubrücke von Calafat nach Vidin erreicht. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Die Vorteile des Beitritts zur Europäischen Union haben sich zumindest auf diesem Gebiet sehr positiv ausgewirkt. Ich kenne den alten Grenzübergang über die Donaufähre und habe dort schon einige Stunden zugebracht. In Mezdra waren wir zwei Nächte und wurden von der Leitung des Altenheimes zu einem Tagesausflug in die bulgarischen Berge eingeladen. Es sollte ein kleines Dankeschön sein für die vielen Hilfsgüter, die wir dort entladen haben. Beeindruckend war aber auch der kurze Besuch in einem Wohnheim für Waisenkinder, was sich in unmittelbarer Nähe des Altenheimes befindet. Der erste Kontakt zu den Kindern und dem Personal war sehr herzlich und aufgeschlossen. Mit Sicherheit sind in Zukunft auch hier Möglichkeiten vorhanden, mehr Hilfe zu leisten. Das nächste Ziel war in Botevgrad die Methodistenkirche. Dort wurden viele Güter entladen und der Gemeinde übergeben. Wir haben nach unserer Ankunft einen Grillabend für die Gemeindemitglieder und auch für uns veranstaltet. Es ist nicht einfach gewesen, für ca. 40 Personen auf einem Campinggrill mit etwa 40 cm Durchmesser ein komplettes Abendbrot zuzubereiten. Wir haben es geschafft und die Dankbarkeit bei allen Gemeindemitgliedern war allgegenwärtig. ![]() Abendessen in Botevgrad Am nächsten Tag erwartete uns Sofia. Der Abend in der Methodistenkirche war insofern sehr prägend und aufschlussreich, dass durch eine Reihe von Gesprächen zwischen uns und dem dortigen Pastor viele Aspekte des gegenwärtigen Lebens in Bulgarien offen genannt wurden. Mir als eine Person, die nicht christlich erzogen wurde, wurde an diesem Abend klar vor Augen geführt, dass die Kirche, die Gemeinde, das damit vorhandene Zusammengehörigkeitsgefühl, ein Lichtblick für die Menschen darstellt. Leider ist das der einzige Hoffnungsschimmer. Und man kann nur hoffen, dass vielen Menschen der Willen anerzogen wird, die Geschicke des Lebens in die eigenen Hände zu nehmen. Es ist mit Sicherheit die schlechteste Lösung für Bulgarien, wenn die Ausbildung im Land erfolgt und danach der berufliche Weg in Amerika, Australien, England, Schweiz etc. angetreten wird. Kurz sei erwähnt, dass in Sofia bei Herrn Kölle ein Pflegebett dankend angenommen wurde und unser Sirko auch die technischen Unwegsamkeiten vor Ort aus dem Weg schaffen konnte. Das nächste Ziel war das Altenheim in Slivek. Sowohl beim dortigen Personal als auch bei den Bewohnern waren die Augen voller Erwartungen und Freude, als wir kamen. Wir blieben mehrere Tage dort. Einen Abend haben wir gemeinsam mit den Heimbewohnern verbracht. In vielen Gesprächen erfuhren wir etwas vom Leben vor der Wende und der Zeit danach. Auch hier war zu spüren, dass die Zeit seit dem Beitritt zur EU teils als fortschrittlich und gut aber auch teils sehr skeptisch gesehen wird. Von Slivek aus haben wir in Lovetch dem dortigen Gefängnis einen Besuch abgestattet. Unsere Güter wie Sportbekleidung, Schuhe und Alltagskleidung wurden auch hier dankend angenommen. Bei einem Rundgang im Gefängnis wurden uns Einblicke in den Sozialtrakt der Einrichtung gegeben. Trotz der herzlichen Aufnahme durch den Leiter und seine Mitarbeiter waren wir doch ehrlich gesagt ALLE froh, als das Tor hinter uns wieder geschlossen wurde und wir im „zivilen Leben“ wieder angekommen waren. ![]() Gottesdienst in Lovetch Der Besuch eines Gottesdienstes in Lovetch in der dortigen „Shalom-Gemeinde“ schuf dann wieder den Ausgleich der persönlichen Psyche. Und immer noch waren einige Fahrzeuge und Anhänger prall gefüllt. Die Tour ging weiter ostwärts. Selbst solche Schwierigkeiten im Ort Debnevo, am Samstag Nachmittag die Mitarbeiter der dortigen Schule zu finden, wurden problemlos bewältigt. Wieder konnten wir uns von schweren Lasten, wie z.B. von Computertischen, erleichtern. Die Schülerinnen und Schüler werden sicherlich ihre Freude daran haben. Bevor wir in Straldna die dortige Zigeunergemeinde besuchten, machten wir in Ugarchin einen kurzen Zwischenstop. Das dort hinterlassene Verpflegungspaket war für eine Familie mit sechs Kindern bestimmt. Nach dem Besuch hat jeder viel Zeit für sich gebraucht, um das Gesehene zu verarbeiten! Schließlich kamen wir in Straldna an und waren auch hier sehnlichst erwartet worden. Es kümmert sich eine junge Familie um die dortigen Gemeindemitglieder. Der durchgeführte Gottesdienst aus Anlass unserer Ankunft war sehr herzergreifend und zeugt auch hier von der wichtigen Arbeit der Kirche vor Ort und des Vereins „Christlicher Hilfsverein Hoffnungsfunken“ aus Deutschland. Der Rest unserer Reise ist schnell erzählt. Auf dem Privatgrundstück von Sheliu kamen wir am späten Abend in Orisari an. Wir waren beeindruckt, erschöpft und froh, alle Güter bestimmungsgemäß abgeladen zu haben. Nach dem kurzen Besuch am Schwarzen Meer in Burgas traten wir dann die Heimreise an. Wir sind froh, dass uns Sheliu bei allen Begegnungen mit den bulgarischen Menschen tatkräftig als Dolmetscher zur Seite stand. Unsere Arbeit wurde dadurch wesentlich erleichtert und hat maßgeblich zum Erfolg der Fahrt beigetragen. Über die Zwischenstationen Baila Herculane in Rumänien und dem Hotel „Paprika“ an der ungarisch-österreichischen Grenze erreichten wir über Bratislava und Prag am 5. September gegen 18 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt in Thierfeld. Auf dem Tacho waren 4571 km absolviert und alle sind gesund wieder daheim angekommen. Ich stellte mir zum Abschluss die Frage: War es Urlaub oder Arbeit? Ich bekam zur Antwort, dass es ein erlebnisreicher, beeindruckender Arbeitsurlaub in einem wunderbar funktionierenden Team gewesen ist! Eberhard Schnabel Reisebericht Litauen und Lettland vom 10.-21.10.2015 Das hier war mein erster Hilfseinsatz mit den „Hoffnungsfunken“ und auch meine erste Reise ins Baltikum. Wir fuhren los mit 3 Autos – 2 Anhängern – 5 Männer und das insgesamt 3 Tage, bis wir im Dorf Panemunis / Litauen ankommen sollten. Die Fahrzeuge waren mit diversen Hilfsgütern bis zum letzten Winkel vollgepackt. Nach vielen Stunden Fahrt und Zwischenstopps in Motels hatten wir uns als Team kennengelernt und verstanden uns gut. Die Gruppe bestand aus mir, Stefan Kuntsche, dann dem Jan Kurz, Frank Baumann und den beiden Einsatzleitern Benjamin Eitler und Gert Süß. Angekommen in Panemunis / Litauen wurden wir in einer kleinen katholischen Gemeinde willkommen geheißen und blieben dort 2 Nächte. Die herzliche Gastfreundschaft der Litauer war mir schon angekündigt worden und so gab es auch reichlich deftiges Essen. In dem Gemeindehaus wurden Schuhe, Fahrräder, Kleidung, Lektüre und Werkzeuge ausgeladen. Unsere Dolmetscherin vor Ort, Frau Jurgita Samoskiene, erklärte uns, dass die Gemeinde einen Werkzeugverleih anbietet, wo sich jeder Dorfbewohner nach Absprache etwas borgen kann. Für einige arme Familien im Ort wurde mittels des Fonds „Mehl & Zucker“ Lebensmittel eingekauft und am gleichen Tag noch zu ihnen gebracht. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit auf dem Land, der niedrigen Löhne und der gleichzeitig hohen Preise für Grundnahrungsmittel wie Öl, Mehl, Butter, Zucker sind die Menschen immer sehr dankbar für Sach- und Geldspenden von den Spendern aus Deutschland. ![]() Beim Dorffest in Litauen Die bestehenden Freundschaften zu den Familien werden durch die jährlichen Besuche gepflegt und wir erfuhren viel Neues. Zum Beispiel Familie „Ziege“, eine Familie mit mehreren kleinen Kindern, die sich zwei Ziegen durch die Spenden im letzten Jahr kaufen konnten, kann nun schon Zuwachs von 5 Ziegen verzeichnen. So was hilft beim Wirtschaften. Der nächste Tag begann mit einem Besuch in der Nachbarstadt Pandelys, wo wir einen Kindergarten besuchten und in einem Gymnasium Bücher, Polyluxe und andere Büromaterialien abgaben. Im Unterschied zu unserem Land gibt es nur wenige Förderprogramme, deren Mittel für die Einrichtungen schnell erschöpft sind, so dass insgesamt nur wenig für die einzelnen Häuser übrig bleibt. Umso dankbarer sind sie für Unterstützung. Der Kindergarten wurde mittels Hilfen von Hoffnungsfunken und EU vollständig erneuert. Viele kleine süße Kinder haben nun einen schönen Kindergarten nach unserem Standard. Das hat mich beeindruckt. Veränderungen brauchen zwar viel länger als bei uns, aber es ist schön zu sehen, dass es nach und nach auch in den Provinzen vorwärts geht. Am letzten Abend wurde ein schönes Gemeindefest mit den Dorfbewohnern veranstaltet. Gemeinsames Essen, eine herrlich zweisprachige Lobpreiszeit und Lebenszeugnisse zur Ehre Gottes rundeten unseren Aufenthalt in Litauen ab. ![]() Levi und Gert in Lettland Dann ging es weiter zu Herrn Levi Graudins nach Ruzina / Lettland. Levi hat die Vision eines internationalen Gebetshauses mit Kleiderkammer. Aufgrund des Brandes vor ein paar Jahren braucht er viel Gebet und Bestätigung des Herrn, die ihn in seinem Traum bestärken. Er fühlt sich oft einsam und freut sich über jeden Besuch von Glaubensgeschwistern. Bei ihm luden wir Sanitäreinrichtungen, Kühlschränke und einen Stromgenerator ab, sowie Kleidung für die Kleiderkammer. Am Abend gab es wieder eine tolle Lobpreiszeit für uns, Gott und alle Beteiligten. Am nächsten Tag ging es zum staatlichen Altenheim Rezekne. Dort werden trotz unserer Fuhre an Pflegehilfsmitteln wie Bettunterlagen, Matratzen etc. immer noch dringend Pflegebetten benötigt. Bei der nächsten Station in Malta erwartete uns ein alter Freund der Hoffnungsfunken, Herr Marts Hehalis, der Leiter des christlichen Altenheimes. Nach herzlichem Empfang übergaben wir auch Roll- und Toilettenstühle sowie Hygieneartikel, Flüssignahrung und Arznei. Wie durch ein Wunder überlebt das Altenheim nun schon seit Jahren nur wegen der Spenden vieler Geber. Dieses Jahr konnten sie sogar von außen am Gebäude einen Fahrstuhl anbauen, in dem Krankenbetten befördert werden können. Das ist genial! Auch hier in Lettland gibt es Familien, mit denen die Hoffnungsfunken schon viele Jahre verbunden sind und die regelmäßig besucht werden. So auch diesmal. Besonders beeindruckten mich die vielen lieben Menschen, mit denen man ins Gespräch kam. Sie erschaffen aus dem Nichts ihr bescheidenes kleines zuhause, sie kommen mit den geringsten Mitteln aus und haben doch eine gute ausgeglichene Lebensart. Wie stark sind wir in unserem Land von unserem Überfluss beeinträchtigt, so dass wir DEN, von dem alles kommt, nicht mehr erkennen wollen! Unsere letzte Station war beim Pfarrer Herrn Reinis Kulbergs in Smiltene, unmittelbar an der russischen Grenze. Bei ihm hatten wir uns vorgenommen, einen Holzunterstand zu bauen. Also wurde Holz gekauft und los ging es. Am Abend konnten wir unser Meisterwerk feierlich übergeben und freuten uns, das wir auch dort helfen konnten, die Widrigkeiten des Alltags zu erleichtern. Reich mit Eindrücken gesegnet traten wir die Heimreise an. Dankbar auch darüber, dass wir volle 10 Tage schönes Wetter hatten, obwohl es Ende Oktober schon hätte Schnee geben können. Es gab viel Gesprächsstoff nachher und wir sind Gott dankbar für eine gesegnete und unfallfreie Fahrt, sowie das super Miteinander. Die Organisation der ganzen Reise war Dank des Teams der Hoffnungsfunken einfach super und lief reibungslos. Ich freue mich auf ein nächstes Mal! Stefan Kuntsche Medizinische Hilfen an bedürftigen Menschen Es ist schon lange her, dass wir Sie über unsere Arbeiten auf dem Gebiet der medizinischen Hilfen informiert haben. Seit wir vor über 15 Jahren unseren ersten kleinen Patienten aus Rumänien helfen konnten, ist viel geschehen. Wir danken unserem Gott, dass die medizinische Versorgung in Osteuropa besser geworden ist. Wer krankenversichert ist, kann auf eine ordentliche Behandlung hoffen. Vorausgesetzt der Patient ist in der Lage, ein paar „zusätzliche Gelder“ für Personal & Medikamente zu bezahlen… Die EU schafft sogar die theoretische Möglichkeit, dass Patienten aus Osteuropa in Deutschland operiert und behandelt werden könnten. Die Kosten übernimmt dann die osteuropäische Krankenkasse in vollem Umfang. Jedoch bedarf dieses Verfahren eines enormen bürokratischen Aufwandes und zahlreicher Unterschriften der behandelnden Ärzte vor Ort. In der Vergangenheit ist uns dies nur ein einziges Mal gelungen. Im Fall des kleinen Pavel Daniel Majlat konnten nach einem Sitzstreik des Vaters im Krankenhaus Tirgu Mures im Jahre 2010 die notwendigen Unterschriften erzwungen werden. Wir hatten zusätzliche Hilfestellung über die deutsche Botschaft in Rumänien erreichen können. Pavel Daniel wurde dann erfolgreich in Bad Oeynhausen am Herzen operiert und lebt heute wieder glücklich in Rumänien. Auch heute noch erreichen uns ca. 10 Anfragen pro Jahr mit der Bitte um medizinische Hilfe und Unterstützung. Die Hilferufe erreichen uns inzwischen nicht nur aus Rumänien, sondern auch aus anderen Regionen. In unserem letzten Informationsheft haben Sie sicher von der abenteuer-lichen Reise nach Moldawien gelesen. Der Mann, welcher uns informierte, dass die gestohlenen Reisepapiere gefunden wurden, nahm von uns keinerlei Geschenke an. Jedoch bat er uns um Unterstützung für seine Cousine in der Slowakei. Die 23-jährige Frau hat eine krankhafte Veränderung im Gehirn. Dadurch steigt der Druck an, und es kommt zu epileptischen Anfällen. Das Problem ist nicht nachhaltig heilbar, bedarf aber einer kontinuierlichen medizinischen Betreuung. Diese kostet für die Familie rund 130 € pro Monat. Bei einem Familieneinkommen von 450 € ist dies kaum finanzierbar. Wir hatten die Möglichkeit der Familie 500 € für die Versorgung der Patientin zu schenken. Selbst Patienten aus Deutschland bitten uns um Hilfe. Familie Prietzel aus Sachsen informierte uns über ihre schwer behinderte Tochter Betty. Das 9-jährige Mädchen wird in der Familie liebevoll umsorgt und die Eltern versuchen alles, um kleine Fortschritte in der Entwicklung des Kindes zu erreichen. Von ihren Ärzten wurde eine Delphintherapie empfohlen. Diese kostet jedoch über 6 Tsd. € und wird von der Krankenkasse nicht bezahlt. Aus anderen Fällen wissen wir um die Wirksamkeit der Delphintherapie und konnten der Familie 2.000 € für diesen Zweck übergeben. Dadurch war es Betty möglich, im Herbst 2015 diese wundervolle Zeit mit den Delphinen zu erleben. Die Eltern sind überaus dankbar, dass viele kleine (aber nachhaltige) Verbesserungen beim Gesundheitszustand ihrer Tochter erreicht werden konnten. ![]() Ivans Zasovs (2. v.l.) Aktuell helfen wir Ivans Zasovs aus Lettland. Den jungen Mann kennt unser Team schon seit einigen Jahren persönlich. Im vergangenen Jahr wurde bei ihm ein Tumor in der Nasennebenhöhle diagnostiziert. Der Tumor ist so gelagert, dass er nicht operiert werden kann, ohne die Augen des Patienten zu gefährden. Also musste nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden. Nun haben wir gute Kontakte zu einer Spezialklinik in Riga aufgebaut. Dort behandelt man Patienten mit Virotherapie. Das Verfahren ist recht neu, wird aber auch bereits in Deutschland angewandt. Bisher haben wir ca. 1.500 € für die Behandlung von Ivans Zasovs bezahlen können. Wir hoffen und beten, dass dem Mann geholfen wird und er weiterhin Ehemann und Familienvater sein kann. Diese wenigen Beispiele sollen ausreichen, um Ihnen einen kleinen Überblick über unsere kontinuierliche Arbeit im Bereich der medizinischen Hilfen zu geben. Wir danken Ihnen für alle Hilfe und Unterstützung. Stefan Kehr Andacht In der Halbzeitpause des Handballfinales zur Europameisterschaft der Männer landete ich beim „zappen“ durch die Programme in einer Sendung über das Tierreich. Durch die moderne Kameratechnik werden Dinge und Abläufe sichtbar, die mich einfach nur staunen lassen. Fähigkeiten vom genialen Baumeister bis zum tollen Verwandlungskünstler rufen Bewunderung und Begeisterung hervor. Gleichzeitig steigt in mir unweigerlich die Frage auf: das soll alles rein zufällig aus dem „Nichts“ über Jahrmillionen entstanden sein? Mir fehlt schlichtweg der Glaube für diese wage Theorie und die Wissenschaft ist bis heute jeden Beweis schuldig geblieben. Es gibt zwar inzwischen Filme über jeden Abschnitt der Entstehung der Erde und sie wirken auf uns täuschend echt, als wenn zu jedem Augenblick ein Kamerateam vor Ort gewesen sei. Doch vieles ist eben nur Theorie und Fantasie und durch hervorragende Computertechnik und Animation werden uns Dinge vorgespielt, die wie echt wirken. Man will uns glauben machen, fast alles zu wissen. Doch eigentlich weiß jeder: Nichts kommt durch Nichts. Alles hat einen Ursprung, jede Information hat einen „Absender“. In der Bibel Psalm 19,2 lese ich folgendes:
Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes, und die Himmelsgewölbe verkündigen seiner Hände Werk. Und in Römer 1,20: Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und sei-nem göttlichen Wesen klar erkennen. Hier wird gesagt: Gott ist der Schöpfer aller Dinge, und durch diese für jeden Menschen erkennbar. Nun werdet ihr sagen: Dazu braucht man aber auch Glauben. Stimmt. Und man braucht ein Herz, das dieser Sache auf den Grund gehen will. Jeder der das hier liest (und auch nicht liest), ist ein von Gott geliebter Mensch. Er wollte dich und mich als sein Gegenüber. Er will mit uns Gemeinschaft haben. Übrigens gilt das für alle Menschen, egal auf welchem Kontinent sie geboren sind. Für IHN ist jeder Mensch einmalig und geliebt. Deshalb schuf ER dieses Universum. Seiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das ist erkennbar an allem, was mit dieser Erde zu tun hat. Und alles nur aus Liebe zu dir und mir. Diese Liebe ist in Jesus sichtbar geworden, nur weil Gott dich und mich unendlich liebt. Gott möchte, dass wir IHN auch von ganzem Herzen lieben. Deshalb gab ER dem Menschen von Anfang an und dir und mir den freien Willen. Leider wurde diese wunderbare Gemeinschaft mit Gott unterbrochen, weil der Mensch doch lieber eigene Wege gehen wollte. Der Mensch erhebt sich selbst zu Gott und rühmt sich seiner Weisheit und Erkenntnis. Nichts scheint unmöglich (glaubt man). Alles geht schneller, besser, weiter ????!!!! Dabei geht so vieles kaputt, auch unsere Beziehung zu Gott. Und doch möchte ER immer noch Gemeinschaft mit uns. Durch Jesus Christus ist das möglich. Diesen Jesus kann jeder erleben, der sich aufmacht und IHN sucht. Die Welt ist zur Zeit sehr in Bewegung und viele fragen sich, wo das wohl hinführt. Ich hoffe, es führt noch viele Menschen zu Gott. Wenn Sie diesen wunderbaren Schöpfergott noch nicht kennen, dann lade ich Sie ein: Suchen Sie nach IHM. Jesus sagt: Wer mich von ganzem Herzen sucht, der wird mich finden.
Gert Süß Kurznachrichten Rückblick Hilfsaktionen 2015 19.03.-28.03.: Rumänien mit 6 Personen Simeria & Umgebung, Vulcan & Umgebung 3 Busse, 2 Anhänger, davon ¼ Versorgungsfahrzeug 4622 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 322,74 € Mehl & Zucker Vulcan 396,40 € Mehl & Zucker Simeria 22,50 € Süßigkeiten 500,00 € Baumaßnahmen Barsau 50,00 € Verein „Hoffnung“ Vulcan 100,00 € Familien 103,22 € Waschmaschine Vulcan 40,00 € 2 Kohleofen Vulcan 520,00 € Elektroanschluss Vulcan 22.04.-29.04.: Rumänien mit 9 Personen ISR Timisoara, Santana, Oltenia 4 Busse + 3 Anhänger, davon ¾ Versorgungsfahrzeug 6518 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 231,43 € Mehl & Zucker Oltenia 91,79 € 2 Kinderfeste Oltenia 600,00 € Pastor Gheorghe Tulbure 200,00 € Patenschaft Pastorenfamilie 100,00 € Gemeinde Turanii Vechi 300,00 € Betten Santana 96,24 € Elektrowerkzeuge Oltenia 14.05.-25.05.: Moldawien mit 6 Personen 1292 kg Hilfsgüter für Buteni, Rumänien 92 kg Hilfsgüter für Moldawien weitergegebene Spenden: 410,00 € Mehl & Zucker Moldawien 150,00 € Verein Hoffnung Chisinau 29.05.-04.06.: Lettland mit 2 Personen, LKW-Transport 3000 kg Hilfsgüter 20 Betten + Matratzen für Altenheim Malta 25.06.-05.07.: Rumänien mit 6 Personen Vulcan + Umgebung 3 Busse, 2 Anhänger, davon ½ Versorgungsfahrzeug 5133 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 402,78 € Mehl & Zucker 100,00 € Verein Hoffnung Vulcan 20,00 € Kollekte Gottesdienst 89,10 € Waschmaschine 22.07.-29.07.: Rumänien mit 8 Personen Simeria und Umgebung 3 Busse, 2 Anhänger, davon ½ Versorgungsfahrzeug 4971 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 376,30 € Mehl & Zucker Simeria 500,00 € Kirchenbau Barsau 100,00 € Familien 04.08.-15.08.: Rumänien mit 4 Personen Satu Lung 1 Bus, 1 Anhänger, davon ¾ Versorgungsfahrzeug 1499 kg Hilfsgüter 22.08.-05.09.: Bulgarien mit 9 Personen Altenheim Mezdra, Waisenheim Mezdra, Anni Franz, EMK Botevgrad, EMK Sofia, Familien, Altenheime Slivek & Warbovka, Ugaschin, Kinderheim Debnevo, Gefängnis Lovetch, Kirche Straldna 4 Busse mit 3 Anhänger, davon 1 Versorgungsbus 7213 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 51,46 € Desinf.-Mittel Mezdra 179,71 € Mehl & Zucker Mezdra 305,92 € Mehl & Zucker Botevgrad 33,15 € Mehl & Zucker Ugaschin 208,92 € Mehl & Zucker Straldna 200,00 € Gefängnis Lovetch 16,90 € Familien 20.09.-21.09.: Rumänien mit 2 Personen Zahnarzt Timisoara, Krankenhaus Timisoara 1 Bus, 624 kg Hilfsgüter 10.10.-21.10.: Litauen & Lettland mit 5 Personen Litauen: Pandelys, Familienbesuche, Schulen in Pandelys, Gemeinde Pandelys, Dorffest Lettland: Altersheime Rezekne & Malta, Levi Prayer House, Reinis Kulbergs 3 Busse, 2 Anhänger, davon 1 Versorgungsfahrzeug 4824 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 98,05 € Bastelbedarf Litauen 235,77 € Mehl & Zucker Pandelys 167,56 € Baumaterial R. Kulbergs 250,00 € Familien 170,00 € Gemeindehaus Panemunis 250,00 € Altenheim Malta 200,00 € Pastor Rezekne 250,00 € Levi Prayer House 204,90 € Bohrhammer Litauen 12.11.-17.11.: Rumänien mit 6 Personen Oltenia: Pastor Gheorghe Tulbure und seine Gemeinden Banat: Sinnicolau Mare, Buteni, Santana, ISR Siebenbürgen: Hateg 3 Busse, 2 Anhänger 5822 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 600,00 € Pastor Gheorghe Tulbure 1.000,00 € Missionare Oltenia 100,00 € Literatur 350,00 € Mehl & Zucker Hateg 375,00 € Weihnachtsbeutel 150,00 € Familien 28.11.-29.11.: Polen mit 5 Personen Wroclaw mit 1 Bus 400 kg Hilfsgüter weitergegebene Spenden: 500,00 € Kirche Wroclaw 06.12.-11.12.: Lettland mit 2 Personen, LKW-Transport Entwicklungs-Verein Smiltene: Traktor, Pflug, Sämaschine, Feingrubber Verein Madona: Reitausrüstung Schule Madona: Heizkessel, Heizkörper 6305 kg Hilfsgüter Dezember: 200,00 € Mehl & Zucker Ukraine Finanzrückblick auf das Jahr 2015 ![]() Waschmaschinen & Kühlschränke gesucht Immer wieder werden wir gebeten, Waschmaschinen, Kühlschränke oder Gefriertruhen mitzubringen. Neben Heimen und Kirchen fragen auch bedürftige Familien danach. In der Regel sollten diese Geräte nicht älter als 8 Jahre sein. Vor dem Abholen würden wir uns die Geräte gern anschauen und begutachten. Absprachen sind möglich während der Büroöffnungszeit unter Tel: 03771-340960. Patenschaft Pastorenfamilie Das Geld für „Patenschaft Pastorenfamilie“ verwenden wir für Pastoren- oder Missionarsfamilien. Im Jahr 2015 wurden an Missionar Gheorghe Tulbure und seine Mitarbeiter in Oltenia 2.400 € übergeben. Ein Pastor in Lettland bekam 200 €. Derzeit haben wir für diesen wichtigen missionarischen und sozialen Dienst ein Guthaben von ca. 850 €, sodass die Unterstützung weitergehen kann. Falls Sie diese Familien unterstützen möchten, verwenden Sie dazu bitte das
Kennwort „Patenschaft Pastorenfamilie“. Christliche Literatur Immer wieder werden wir gebeten, christliche Literatur unterschiedlichster Art in die jeweiligen Länder mitzubringen. Dazu zählen Kalender mit Bibelversen, Bibeln, Traktate oder auch kleine Broschüren in der jeweiligen Landessprache.
Falls Sie für diesen Zweck spenden möchten, dann verwenden Sie bitte das
Kennwort „Literatur“.
Mehl & ZuckerÜber das Projekt „Mehl & Zucker“ konnten im Jahr 2015 3.653 € für Menschen in Rumänien, Bulgarien, Litauen, Moldawien sowie der Ukraine ausgegeben und ihnen damit sehr geholfen werden. Die zweckgebundenen Gelder für „Mehl & Zucker“ betragen derzeit etwa 1.490 €. Damit sind wir in der Lage, auch bei den nächsten Hilfseinsätzen hungrigen Menschen zu helfen. Wenn Sie hungernden Menschen helfen möchten, verwenden Sie dazu bitte das
Kennwort „Mehl & Zucker“.
Kosten für Hilfstransporte
An dieser Stelle ein Überblick über die Kosten, wie sie bei einem Hilfsgütertransport durchschnittlich entstehen. ![]() Vielen Dank für all Ihr Mitdenken, Mitbeten und Mithelfen! Unsere Vereinsbusse ![]() Termine Hilfstransporte 2016: - 07.04.-16.04.: Rumänien: Simeria - 18.05.-25.05.: Rumänien: Oltenia - 22.06.-01.07.: Rumänien: Vulcan - 16.07.-29.07.: Litauen & Lettland - 13.08.-27.08.: Bulgarien - 17.09.-02.10.: Moldawien - Oktober: Rumänien: Baia Mare - 10.11.-15.11.: Rumänien: Banat Seit dem letzten Infoheft haben sich manche Termine geändert. Bei manchen Fahrten fehlen auch noch Fahrer für Kleinbus und Anhänger. Wer Interesse an solch einem Einsatz hat, der melde sich bitte in unserer Geschäftsstelle in Lößnitz oder unter 03771-340960. Mitarbeiter gesucht Im Lager Thierfeld werden alle gespendeten Hilfsgüter geprüft, sortiert und verpackt. Unsere ehrenamtlichen Frauen kümmern sich um die Textilien wie Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher, aber auch um Spielsachen, Geschirr u.a. Haushaltsgegenstände. Wir suchen geeignete Mitarbeiter, die regelmäßig mitarbeiten können. Montags und Dienstags ist noch Platz an unseren Sortiertischen. Auch an der Nähmaschine sind geschickte Hände gesucht. Bei Interesse kann es ja auch erst einmal eine Probezeit geben. Um die Einarbeitung kümmern sich die „alten Häsinnen“. Weitere Infos gibt es in der Geschäftstelle in Lößnitz, im Lager Thierfeld und unter den hinten angegebenen Rufnummern. Situation der Mitarbeiter ![]() Der gesetzliche Mindestlohn ab 01.01.2015 Seit 01. Januar 2015 gilt auch für die Angestellten unseres Vereins der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € pro Arbeitsstunde. Die Arbeitszeit und der Bruttolohn hängen also direkt zusammen. Michael Unger kann ab Januar dank vermehrter Spenden mehr Arbeiten (und Geld verdienen). Bei Steffen Friedrich ist es umgedreht. Auf Grund verminderter Spenden musste bei ihm der Lohn reduziert werden. Dadurch darf er auch nicht mehr so viel Arbeiten. Die ab Januar 2016 gültigen Daten sind oben aufgeführt. Einkauf im Internet So mancher nutzt das Internet zum Einkaufen. Dabei ist es möglich, unseren Verein durch ihre ganz normalen Einkäufe zu unterstützen. Wenn Sie wollen, dann schauen Sie sich mal folgende Sache an: https://einkaufen.gooding.de/christlicher-hilfsverein-hoffnungsfunken-e-v-35147 Verwendung von Geldspenden: Bei Überweisungen auf das Konto für Hilfsaktionen: Alte Nr.: BLZ: 8705 4000, Konto-Nr.: 3616 000 342 SEPA-Verbindung: BIC: WELADED1STB IBAN: DE36 87054000 3616 000342 wird das Geld wie folgt verwendet: - kein Kennwort: Hilfsaktionen und deren Vorbereitung - mit Kennwort: für den angegebenen Zweck Mögliche Kennworte: - Literatur - Oltenia (Rumänien) - Baia Mare (Rumänien) - Simeria (Rumänien) - Vulcan (Rumänien) - Banat (Rumänien) - Bulgarien - Litauen/Lettland Außerdem werden Spenden benötigt für Hilfsaktionen und deren Vorbereitung und zur Finanzierung der Vereinsfahrzeuge. (kein Kennwort nötig) Bei Überweisungen auf das Konto für Lohnkosten & medizinische Hilfe: Alte Nr.: BLZ: 8705 4000, Konto-Nr.: 3601 003 944 SEPA-Verbindung: BIC: WELADED1STB IBAN: DE47 87054000 3601 003944 wird das Geld wie folgt verwendet: - kein Kennwort: Lohnkosten, wo es nötig ist z.B. zum Bezahlen des Arbeitgeberanteiles oder Aufteilung auf die Mitarbeiter - mit Kennwort: für den angegebenen Zweck Mögliche Kennworte: Lohn Michael Unger Lohn Steffen Friedrich Lohn Gunnar Unger Lohn Stefan Kehr medizinische Zwecke Hinweise zu Geldspenden - bei Überweisungen bitte Adresse angeben - ein Dankschreiben erhalten Sie einen Monat nach Quartalsende (wenn dieses nicht kommt, fehlt uns entweder Ihre Adresse oder Sie haben es abbestellt) - Spendenquittungen werden auf Wunsch Anfang 2017 zugesandt Sie können unser Infoheft auch kostenlos abbonieren. Bitte melden Sie sich dazu bei uns hier, per Email oder Telefon |